Allgemeine Beschreibung Iberische Smaragdeidechse (Lacerta schreiberi)

Lacerta schreiberi

 

by Svenno

by Svenno

 

 

Die Iberische Smaragdeidechse (Lacerta schreiberi) ist eine Reptilienart aus der Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae).

 

 

Beschreibung

Sie erreicht eine Gesamtlänge von 35 bis zu 40 Zentimetern (davon entfallen zwei Drittel auf den Schwanz) und wirkt robuster als die Westliche und die Östliche Smaragdeidechse. Auf dem Rücken befinden sich auf grünem oder braunem Grund große schwarze Flecken, die ein Netzmuster bilden, häufig aber auch in einer oder zwei Längsreihen angeordnet sind. Auch die Flanken sind dunkel gefleckt, wobei die Punkte zum Bauch hin kleiner werden. Die Bauchseite ist ebenfalls dunkel gefleckt. Die Kehle erwachsener Männchen (und einiger Weibchen) trägt oft eine blaue Färbung, ansonsten sind die Männchen überwiegend grün gefärbt.

Färbung und Zeichnung der Weibchen sind variabler. Manche gleichen den Männchen, zum Teil haben sie auf hellem Grund ein schwarzes Fleckenmuster oder sie sind hellbraun gefärbt und ohne jede Zeichnung.              Ihre Bauchseite ist meist nicht so intensiv gefleckt wie die der Männchen.

Jungtiere sind an den Seiten mit weißen oder gelben, schwarz umrandeten Flecken oder Barren auffallend gezeichnet. Bei ihnen ist der Schwanz oft orange oder gelb.

 

Vorkommen, Lebensweise

Die Iberische Smaragdeidechse besiedelt den Nordwesten Spaniens sowie Teile Portugals. Sie kommt in dicht bewachsenem, steinigem Gelände vor und hält sich häufig in der Nähe kleiner Wasserläufe auf. Außer Wirbellosen erbeutet sie auch kleine Reptilien. Während der Fortpflanzungszeit leben Männchen und Weibchen meist paarweise zusammen.

 

Quelle: Wikipedia 2013

 

 

 

Verbreitungskarte:

L_ schreiberi map

Quelle Karte: http://www.vertebradosibericos.org/reptiles/lacsch.html

 

 

 

Haltungsbedingungen

 

Nach einer Richtlinie für Mindestanforderung ist für die paarweise Haltung ein Terrarium mit den     Mindestmaßen 80x50x50 cm erforderlich.  Für jedes weitere Tier einer Gruppe werden 20% aufgeschlagen.         In Standardterrarien von 100x50x50 cm lässt sich eine Gruppe mit 1 männlichen und 2 weiblichen Tieren aber halten. – Größer ist natürlich immer besser…  Da es sich um eine Gebirgseidechse kühlerer Lebensräume handelt, werden Kühlstrukturen im Terrarium wie größere Wasserbecken und Bepflanzung dringend empfohlen. L. schreiberi eignet sich in unseren Breiten auch für eine Haltung im Freilandterrarium.

 

Quelle: Wikipedia 2013

Haltungsbedingungen bei mir

 

Ich halte z.Zt. ein Pärchen 1.1 Lacerta schreiberi  von April bis November in einem Freilandgehege von ca. 6 qm Größe.

 

 

Nähere Infos zu ersten persönlichen Erfahrungen sind auf der Seite

Lacerta schreiberi, Iberische Smaragdeidechse- Haltungsbericht 2013  zu lesen.

Den Bau dieser Anlage habe ich ausführlich unter

Lacerta schreiberi, Iberische Smaragdeidechse-  Freigehege Lacerta schreiberi- Bau…beschrieben.

 

by Svennos-Zoo.de

by Svennos-Zoo.de

 

 

Als Übergang* in der Frühjahrszeit, benutze ich in ein herkömmliches Holzterrarium mit den Maßen 100*45*45 . Ausgestattet ist das Terrarium mit einer 20 W Leuchtstoffröhre mit UVA+B- Anteil und einem Halogen-Spotstrahler 20 W (Eigenbau) , der stundenweise von ca. 11 Uhr bis 14 Uhr und als Sonnenaufgang und Sonnenuntergang für jeweils 1 Stunde zugeschaltet wird.

 

Bild Holzterra folgt…

*Übergang: Nach der etwa 4-monatigen Winterruhe, überführe ich das Männchen ca. 2 Wochen eher in das Übergangsterrarium. Erst nach der ersten Häutung, wenn sich die Kehle-bzw. der Kopf des Männchens bläulich zu verfärben beginnt setze ich das/die Weibchen dazu. Die Tiere bleiben dann bis etwa Mitte April in diesem Terrarium. Mit etwas Glück wird bereits ein Gelege in einer dafür bereitgestellten Sandbox abgelegt.

Futter

 

Meine Tiere bekommen in der Regel neben Heimchen und div. Grillenarten auch Mehlwürmer und Mehlkäfer sowie Wachsmotten und allerlei Fluginsekten und Spinnen, die sich im Freilandterrarium angesiedelt haben, teilweise werden auch kleine Regenwürmer gefressen. In gut sortierten Zoofachgeschäften oder auch Angelläden findet man viele versch. Futtertiere, Rosenkäferlarven oder kleine Heuschrecken .

 

 

Überwinterung

 

Meine Tiere bleiben soweit es die Temperaturen * zu lassen, bis ca. Mitte November im Freigehege und haben so die Möglichkeit sich so natürlich wie möglich auf die anstehende Überwinterung vorzubereiten. Anschl. überführe ich die Tiere in kleine Plastikboxen (ca.20cm L-40cm B-15cm H), die mit Sand gefüllt und Laub abgedeckt sind. Diese Boxen werden mit Deckeln versehen und haben natürlich Luftlöcher. Nun geht’s ab in den Kühlschrank bei einer Temp. Von ca. 4-5 Grad. Den Kühlschrank steuere ich mit einem UT -200 Thermostat und ich kontrolliere mind 1 mal pro Woche die Feuchtigkeit des Substrats und den Zustand der Tiere, wobei ich das so behutsam wie möglich mache um die Tiere nicht zu stören.

Anfang März beginne ich mit der Auswinterung des Männchens, das Weibchen folgt ca.2 Wochen später.

Dadurch gebe ich dem Männchen die Möglichkeit  zur 1. Häutung nach der Winterruhe, d.h. die Kehle/Kopf des Männchens beginnt sich zu verfärben. Auch in der freien Natur sind die Männchen meist zuerst erwacht und sind dann bereits attraktiv für die Weibchen und es kommt zu ersten Paarungsversuchen.

 

Foto Winterbox folgt…